Umzugsplanung

Posted on 2015-03-16 by fp
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Grundsätzlich ist es nicht schwierig die Aufgabe zu beschreiben: bei einem Umzug geht es darum eine Menge von Dingen, meist alle Gegenstände, von einem Wohnort an einen neuen Wohnort transferieren. Dabei gibt es grundsätzlich fünf Phasen zu teilweise überlappend zu durchlaufen:

Je weiter Start- und Zielort voneinander entfernt sind, desto weniger Umzugshelfer können an beiden Orten eingesetzt werden, und desto länger zieht sich mindestens der Transport hin. Auch der Rest ist, bis auf meinen Lieblingspunkt ebenso offensichtlich, also harken wir das kurz ab.

Vorpacken: Umzugshelfer kommen zum nächsten Umzug nicht gerne wieder, wenn sie beim ersten Umzug vor einem Haufen von Einzelteilen stehen. Und wir werden sicherlich noch ein zweites Mal umziehen, alle. Ein weiterer Punkt, der sich oft auch fast von selbst organisiert ist die Versorgung der Umzugshelfer: Wasser, Bier und Mate sind da, neben dem obligatorischen Nudelsalat mit Fladenbrot die wichtigsten Grundlagen. Wenn man ein wenig herumfragt, kommt meist soviel Verpflegung zusammen, dass es für eine große Gruppe reicht, und im Notfall sollte man die Nummer vom nächsten Pizzaservice und einige Geldscheine in der Tasche haben. Damit man am Zielort nicht ganz alleine darsteht muß man sich natürlich auch darum kümmern, dass die Helfer entweder hin und her gefahren werden können, oder an beiden Orten vorhanden sind. Und Helfer kann man praktisch nicht zuviele haben. Das so viele Helfer vor Ort sind, dass einige überhaupt nicht zum Arbeiten kommen, ist praktisch unmöglich, wenn man sich an das interessanteste Konzept hält:

Bildet eine Eimerkette, auch, wenn das Konzept erstaunlich schlecht verstanden ist, in der Forschung, in der Praxis hat sich gezeigt, dass damit nicht nur Besitztümer in kürzester Zeit zwischen verschiedenen Orten hin und her transportiert werden können, die Beteiligten haben auch deutlich mehr Spaß daran. Und tatsächlich gibt es durchaus Hinweise aus der Wissenschaft, wie man seine Eimerketten zu organisieren hat. So kann man seinen Umzug mit wenigen Regeln zum Erlebnis machen und nicht als Qual enden lassen. Ich beziehe mich auf [^1], in dem noch einmal kurz die wichtigsten Regeln für effiziente Ketten aufgebaut werden:

Eigene Erfahrung hat gezeigt, dass ein Umzug in einen vierten oder dritten Stock ein wahrer Albtraum ist, wenn man das mit vier Helfern (und dann ohne Kette) stemmen muß. Mit einer soliden Kette aus 20 Personen ist die ganze Aktion in unter einer Stunde erledigt und die meisten Helfer haben nicht einmal die Wasserflasche neben sich angetastet, geschweige denn eine Mittagspause einlegen müssen.

Insofern bitte ich hiermit nochmal um Unterstützung für meinen anstehenden Umzug.

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